Eine
radikal-emanzipatorische
Offensive

Kapi­ta­lis­mus – Sin­fo­nie des Todes

Rena­te Wefers: Kind läuft über Müll­kip­pe in Afri­ka. – Bild­quel­le (ohne Datum): Ado­be Stock (11.10.2019)

«Es hat die Züge eines ver­rück­ten Mär­chens, in dem das Absur­de nor­mal und das Selbst­ver­ständ­li­che ganz unver­ständ­lich erscheint, daß das, was offen auf der Hand liegt und eigent­lich gar nicht erwähnt zu wer­den braucht, im gesell­schaft­li­chen Bewußt­sein voll­stän­dig ver­drängt wor­den ist, als wäre dar­über ein Zau­ber­bann aus­ge­spro­chen wor­den.» (Kurz, Schwarz­buch Kapi­ta­lis­mus, a. a. O., S. 802.)

Allan Pet­ters­son – Sin­fo­nie des Lebens

«Ein nack­tes, Cel­lo spie­len­des Frau­en­zim­mer in einer Pla­stik­tü­te in Mal­mö. (War­um nicht ohne Pla­stik­tü­te?) Und das, wäh­rend sich die hal­be Erd­be­völ­ke­rung win­det zwi­schen Hun­ger und Elend.» (Pet­ters­son, Allan: «Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Unan­sehn­li­chen». Über­set­zung [aus dem Schwe­di­schen] von Anne Men­de­lin. In: Kube, Allan Pet­ters­son (1911–1980), a. a. O., S. 23.)

Allan Pettersson
Sinfonie Nr. 10
Swedish Radio Symphony Orchestra
Dirigent: Antal Doráti
Aufnahme: Cirkus, Djurgården, Stockholm,
13. und 14. Juni 1974
LP: EMI E 061–35142

CD: Antal Doráti live ADL 215

Der wohl inten­siv­ste see­li­sche Gewit­ter­sturm der Musik­ge­schich­te ist das Zeug­nis eines unbeug­sa­men Wil­lens im Kampf gegen den dro­hen­den Tod. Die CD der Antal Dorá­ti Socie­ty ist eine direk­te Über­spie­lung der 1975 ver­öf­fent­lich­ten Schall­plat­te von EMI.

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