Eine
radikal-emanzipatorische
Offensive

Film der Woche (Archiv)

16.12.2019

BEN-HUR
USA 1959
Regie: Wil­liam Wyler
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Miklós Róz­sa
BEN-HUR 
Fan­fa­re to Pre­lude – Star of Beth­le­hem – Ado­ra­ti­on of the Magi
Natio­nal Phil­har­mo­nic Orche­stra
Diri­gent: Miklós Róz­sa
Auf­nah­me:
Walt­ham­stow Assem­bly Hall, Lon­don, Sep­tem­ber 1976
CD: Voca­li­on CDLK 4332

23.12.2019

SECONDS
USA 1966
Regie: John Fran­ken­hei­mer
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Jer­ry Golds­mith
SECONDS
Main tit­le
Diri­gent: Jer­ry Golds­mith
CD: La-La Land Records LLCD 1109

30.12.2019

THE BOUNTY
Gross­bri­tan­ni­en 1984
Regie: Roger Donald­son
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«Und es gibt einen berühm­ten Vor­fall, der indi­rekt die Kon­struk­te der libe­ra­len Ideo­lo­gen als Hum­bug ent­larvt hat. Das war die ‹Meu­te­rei auf der Boun­ty›, zwei­fel­los nicht das ein­zi­ge Ereig­nis die­ser Art, aber von para­dig­ma­ti­scher Bedeu­tung.  […] [115] […]
Kapi­tän Bligh ver­tritt hier natür­lich die offi­zi­el­le bür­ger­li­che Welt der ‹Arbeit› und das kapi­ta­li­sti­sche Anathe­ma gegen ‹Aus­schwei­fun­gen› des Men­schen­ma­te­ri­als, das sich nicht für Zwecke des Kapi­tals auf­spa­ren will; aber pro domo spre­chend, ent­hüllt er unfrei­wil­lig die Erkennt­nis der Meu­te­rer und Deser­teu­re, daß sogar bei den ‹Wil­den› ein bes­se­res Leben für sie als im zivi­li­sier­ten Eng­land zu erwar­ten war. […] [116] […]
Die Meu­te­rei auf der ‹Boun­ty› war kein posi­ti­ves, son­dern ein nega­ti­ves Para­dig­ma. Nicht die Insel-Uto­pie ist dar­an ent­schei­dend, son­dern das ver­nich­ten­de Urteil über den euro­päi­schen Kapi­ta­lis­mus: Sogar das in vie­ler Hin­sicht reiz­lo­se sub­si­stenz­wirt­schaft­li­che Leben unter den Bedin­gun­gen eines soge­nann­ten ‹Natur­vol­kes› war der kapi­ta­li­sti­schen Arbeits­höl­le und den pan­op­ti­schen Struk­tu­ren der Moder­ni­sie­rung vor­zu­zie­hen; und nur gemes­sen an den rachi­ti­schen Kin­dern der euro­päi­schen ‹arbei­ten­den Armen› konn­ten die Kin­der von Pit­cairn mit ihren ‹gut­ge­bau­ten Glie­dern› rela­tiv glück­lich genannt wer­den.» (Kurz, Schwarz­buch Kapi­ta­lis­mus, a.­ a. O.,
S. 114–116 )

6.1.2020

KNIGHTFALL
USA/Tschechien 2017–2019

Idee: Don Hand­field, Richard Ray­ner
Regie: Dou­glas Mack­in­non, Sami­ra Rad­si, Rick Jacob­son u. a.
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«You must always be the wolf, never the sheep. (…) This world only responds to the clo­sed fist. Not the open hand.» (Ed Stop­pard (‹Phil­ipp IV. von Frank­reich›), Staf­fel 2,
Fol­ge 8, Pos. 0:25:30)

Eine Aus­nahme­se­rie, die ihre zu Beginn eta­blier­te Span­nung über 18 Fol­gen hin­weg durch­hält und mit dif­fe­ren­ziert gezeich­ne­ten Voll­blut­cha­rak­te­ren, einer dich­ten und kraft­vol­len Dra­ma­tur­gie sowie emo­tio­nell unge­wöhn­lich inten­si­ven und abgrün­di­gen Kon­flik­ten überrascht.

Ein­zel­bild aus der Blu-ray-Aus­ga­be von: Knight­fall. Sea­son one. Lion­s­ga­te. © 2018. Disc 1, Staf­fel 1, Fol­ge 3, Pos. 0:13:51.

Eben­da, Disc 1, Staf­fel 1, Fol­ge 10, Pos. 0:35:17.

Eben­da, Disc 1, Staf­fel 1, Fol­ge 10, Pos. 0:43:51.

13.1.2020

WUTHERING HEIGHTS
USA 1939

Regie: Wil­liam Wyler
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«No mat­ter what I ever do or say, Hea­th­cliff, this is me, now. Stan­ding on this hill with you. This is me fore­ver.» (Mer­le Obe­ron als ‹Cathy›/‹Catherine Earns­haw›). – Abbil­dung: Mer­le Obe­ron und Lau­rence Oli­vi­er (‹Hea­th­cliff›). Ein­zel­bild aus der DVD-Aus­ga­be von: Wut­he­ring Heights. Twen­tieth Cen­tu­ry Fox Home Enter­tain­ment. © 2009. Pos. 0:32:54 (Zitat); Pos. 0:33:03 (Abbil­dung).

Alfred New­man
WUTHERING HEIGHTS
Cathy’s the­me
Arran­giert von Ange­la Mor­ley
Bos­ton Pops Orche­stra
Diri­gent: John Wil­liams
Vio­li­ne: Itz­hak Perl­man

Auf­nah­me: Bos­ton Sym­pho­ny Hall,
5. Juni 1998

CD: Sony Clas­si­cal 88985417792 (CD 17)

20.1.2020

12 ANGRY MEN
USA 1957

Regie: Sid­ney Lumet
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27.1.2020

THE DAY THE EARTH STOOD STILL
USA 1951

Regie: Robert Wise
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«Your choice is simp­le: join us and live in peace, or pur­sue your pre­sent cour­se and face obli­te­ra­ti­on. We shall be wai­t­ing for your ans­wer. The deci­si­on rests with you.» (Micha­el Ren­nie als Klaatu)

Ber­nard Herr­mann
THE DAY THE EARTH STOOD STILL

Outer space – Radar – Gort – The robot – Space con­trol –
Ter­ror – Fare­well and Fina­le

Natio­nal Phil­har­mo­nic Orche­stra
Diri­gent: Ber­nard Herr­mann

Auf­nah­me: King­s­way Hall, Lon­don,
30. Novem­ber 1973
CD: Mobi­le Fide­li­ty Sound Lab UDCD 656

3.2.2020

BRAVEHEART
USA 1995

Regie: Mel Gib­son
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James Hor­ner
BRAVEHEART
«Free­dom» – The exe­cu­ti­on – Ban­nockburn
Lon­don Sym­pho­ny Orche­stra
Diri­gent: James Hor­ner

Auf­nah­me: EMI Abbey Road Stu­di­os, 23., 24., 27., 30., 31. März und 1. April 1995
CD: La-La Land Records LLLCD 1375

10.2.2020

LETTER FROM AN UNKNOWN WOMAN
USA 1948

Regie: Max Ophüls
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17.2.2020

AGORA
Spa­ni­en 2009

Regie: Ale­jan­dro Amen­á­bar
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Dario Maria­nel­li
AGORA
The ski­es do not fall
Diri­gent: Ben­ja­min Wall­fisch
Auf­nah­me: Air Lynd­hurst Stu­di­os, Lon­don (2009)
CD: War­ner Music Spain 5186558472

24.2.2020

DOCTOR ZHIVAGO
Grossbritannien/Italien 1965

Regie: David Lean
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Mau­rice Jar­re
DOCTOR ZHIVAGO

Main tit­le; Kon­ta­ki­on Fun­e­ral song
M‑G-M Stu­dio Orche­stra
Diri­gent: Mau­rice Jar­re
Auf­nah­me: 1965
CD: Sony Clas­si­cal 88697637982

2.3.2020

THE BROKEN
Grossbritannien/Frankreich 2008

Regie: Sean Ellis
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Eine süper­be, sti­li­stisch aus­ge­reif­te fil­mi­sche Meta­pher der Dop­pel­gän­ger-Pro­ble­ma­tik: Die Orgas­mus­angst wird dadurch ‹bewäl­tigt›, dass man sich als Spie­gel­exi­stenz der wesen­lo­sen Sub­jekt­hül­le den emo­tio­nel­len Tod gibt.

9.3.2020

IT HAPPENED ONE NIGHT
USA 1934

Regie: Frank Capra
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16.3.2020

NATTVARDSGÄSTERNA
(LICHT IM WINTER)
Schwe­den 1963

Regie: Ing­mar Berg­man
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23.3.2020

AFTERMATH
USA 2017

Regie: Elliott Lester
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30.3.2020

LONG DAY’S JOURNEY INTO NIGHT
USA 1962

Regie: Sid­ney Lumet
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Bei­spiel­haf­tes Schau­spiel­er­ki­no, in dem nichts an emo­tio­nel­ler Inten­si­tät gespart wird. Ins­be­son­de­re Katha­ri­ne Hepburn beein­druckt als mor­phi­um­süch­ti­ge Mary Tyrone:

«Then in the spring, some­thing hap­pen­ed to me. Yes, I remem­ber. I fell in love with James Tyro­ne, and was so hap­py for a time.» (Katha­ri­ne Hepburn (‹Mary Tyro­ne›). In: Blu-ray-Aus­ga­be von Long day’s jour­ney into night. Eure­ka! (The Masters of cine­ma seri­es, 227.)
© 2020. Pos. 2:49:33.)

6.4.2020

THE GREEN MILE
USA 1999

Regie: Frank Dar­abont
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13.4.2020

STRAW DOGS
Grossbritannien/USA 1971

Regie: Sam Peck­in­pah
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Die her­aus­ra­gen­de, psy­cho­lo­gisch nüan­cier­te fil­mi­sche Gewalt­stu­die, ist sowohl inhalt­lich wie auch sti­li­stisch einer der wich­tig­sten und gelun­gen­sten Fil­me von Sam Peckinpah.

20.4.2020

MODERN TIMES
USA 1936

Regie: Charles Cap­lin
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27.4.2020

THE SHOP AROUND THE CORNER
USA 1940

Regie: Ernst Lubitsch
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Kaum ein zwei­ter Film kann mit der mensch­li­chen Wär­me und Lie­bens­wür­dig­keit von The shop around the cor­ner kon­kur­rie­ren. Das Leben ist dar­in weit ehr­li­cher ‹won­der­ful› als im exal­tier­ten, all­ge­mein über­schätz­ten Wohl­fühl­klas­si­ker It’s a won­der­ful life.

4.5.2020

SORCERER
USA 1977

Regie: Wil­liam Fried­kin
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«Zwang­vol­le Pla­ge! Müh’ ohne Zweck!» Wil­liam Fried­kins Muster­thril­ler, der Hen­ri-Geor­ges Clou­z­ots Adap­ti­on von Geor­ges Arn­auds Roman weit über­trifft, ist eine mit­reis­sen­de Lek­ti­on, die den Zuschau­er die boden­lo­se exi­sten­ti­el­le Hoff­nungs­lo­sig­keit lehrt – am Ende wer­den alle vom ‹Teu­fel› geholt.

«I did­n’t want to do ano­t­her film about the super­na­tu­ral or a cop sto­ry. I knew I had to lea­ve my new­ly acqui­red com­forts and do some­thing down and dir­ty, an exi­sten­ti­al thril­ler, some­thing along the lines of one of my favo­ri­te films, The Tre­a­su­re of the Sier­ra Madre(«Let­ter from direc­tor Wil­liam Fried­kin.» In: Blu-ray-Aus­ga­be von Sorce­rer. War­ner Home Video. © 2014.)

11.5.2020

ACE IN THE HOLE
USA 1951

Regie: Bil­ly Wil­der
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Bil­ly Wil­ders sar­ka­sti­sche Abrech­nung mit dem von der grenz­de­bi­len demo­kra­ti­schen Mas­se befeu­er­ten Medi­en­zir­kus. Kirk Dou­glas bril­liert mit sei­nem ener­ge­ti­schen Spiel: Ein zunächst skru­pel­lo­ser Sen­sa­ti­ons­jour­na­list macht als wil­li­ger Voll­strecker des Wil­lens sei­nes bigot­ten Publi­kums eben­so kurz wie teuf­lisch Kar­rie­re, um dem am Ende ent­deck­ten Gewis­sen den Tri­but sei­nes Lebens zu zollen. 

18.5.2020

ALIEN3
USA 1992

Regie: David Fin­cher
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Elli­ot Gol­den­thal
ALIEN3
Ada­gio
Diri­gent: Jona­than Shef­fer
CD: La-La Land Records LLLCD 1154

Tief­schwarz, poe­tisch und sti­li­stisch aus­ge­feilt, stellt die berüch­tig­te Zan­gen­ge­burt von David Fin­chers Spiel­film-Debüt trotz den ver­ein­zel­ten Schwä­chen die übri­gen fünf Tei­le der Ali­en-Film­rei­he in den Schatten.

25.5.2020

BRING ME THE HEAD OF ALFREDO GARCIA
USA/Mexiko 1974

Regie: Sam Peck­in­pah
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Eine beklem­men­de Odys­see durch das von einem mexi­ka­ni­schen Patri­ar­chen ange­leg­te, leid- und tod­brin­gen­de Laby­rinth, an des­sen Aus­gang den­noch das Licht der Gerech­tig­keit auf­scheint. Sam Peck­in­pahs viel­leicht per­sön­lich­ster Film ist die scho­nungs­lo­se, fin­ste­re und bizar­re Abrech­nung mit der patri­ar­cha­len Zer­stö­rungs­ge­walt, wie sie ein moder­ner Euri­pi­des nicht bes­ser hät­te dra­ma­ti­sie­ren können.

1.6.2020

DOUBT
USA 2008

Regie: John Patrick Shan­ley
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8.6.2020

I SPIT ON YOUR GRAVE
USA 2010

Regie: Ste­ven R. Mon­roe
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Sub­til und bra­chi­al zugleich – der Wut­or­gie erster Teil: Wenn sich die namen­lo­se Wut des ver­ge­wal­tig­ten und geschän­de­ten Lebens ent­lädt, gibt es kei­ne Gna­de. Die erst­klas­sig gespiel­te und insze­nier­te Opfer­stu­die rüt­telt auf und fährt in die Knochen.

15.6.2020

I SPIT ON YOUR GRAVE 2
USA 2013

Regie: Ste­ven R. Mon­roe
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Sub­til und bra­chi­al zugleich – der Wut­or­gie zwei­ter Teil: Wenn sich die namen­lo­se Wut des ver­ge­wal­tig­ten und geschän­de­ten Lebens ent­lädt, gibt es kei­ne Gna­de. Von den übri­gen Tei­len der Film­rei­he inhalt­lich unab­hän­gig gilt auch hier: Eine erst­klas­sig gespiel­te und insze­nier­te Opfer­stu­die, die auf­rüt­telt und in die Kno­chen fährt.

22.6.2020

I SPIT ON YOUR GRAVE III: VENGEANCE IS MINE
USA 2015

Regie: R. D. Braun­stein
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Sub­til und bra­chi­al zugleich – der Wut­or­gie drit­ter Teil: Wenn sich die namen­lo­se Wut des ver­ge­wal­tig­ten und geschän­de­ten Lebens ent­lädt, gibt es kei­ne Gna­de. Erneut gilt: Eine erst­klas­sig gespiel­te und insze­nier­te Opfer­stu­die, die auf­rüt­telt und in die Kno­chen fährt. (Ver­ge­wal­ti­gern emp­fiehlt sich, einen knack­si­che­ren Anus­schutz zu tra­gen und ihr bestes Stück nicht wegen einer läp­pi­schen Fel­la­tio aufs Spiel zu setzen!)

29.6.2020

DR. STRANGELOVE OR: HOW I LEARNED TO STOP WORRYING AND LOVE THE BOMB
Grossbritannien/USA 1964
Regie: Stan­ley Kubrick
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Komi­scher könn­te man den Welt­un­ter­gang gar nicht feiern!

6.7.2020

FEARLESS
USA 1993
Regie: Peter Weir
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13.7.2020

DELIVERANCE
USA 1972
Regie: John Boor­man
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20.7.2020

FAIL SAFE
USA 1964
Regie: Sid­ney Lumet
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27.7.2020

CITIZEN KANE
USA 1941
Regie: Orson Wel­les
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Dreh­buch, Regie, Foto­gra­fie, Musik, Schnitt und Ton – gesamt­haft der gröss­te Mei­len­stein der Film­ge­schich­te und dem krea­tiv ver­arm­ten zeit­ge­nös­si­schen Film­schaf­fen um Län­gen voraus!

Ber­nard Herr­mann
CITIZEN KANE
Pre­lude: Xana­du – Snow pic­tu­re – The­me and varia­ti­ons (Bre­ak­fast mon­ta­ge) – Aria from Salamm­bô – Rose­bud and Fina­le
Natio­nal Phil­har­mo­nic Orche­stra
Diri­gent: Charles Ger­hardt
Auf­nah­me: King­s­way Hall, Lon­don 11. bis 13. Juni 1974

CD: Voca­li­on CDLK 4620

3.8.2020

GOYA’S GHOSTS
Spanien/USA 2006
Regie: Miloš For­man
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In ver­mehrt ‹inqui­si­to­ri­schen› Coro­na-Zei­ten ist die­ses intel­li­gen­te Dra­ma um die Ver­fol­gung der Häre­sie von Non­kon­for­mi­tät und Dis­si­denz ein umso wich­ti­ge­res Lehr- und Mahnstück.

10.8.2020

THE CRUCIBLE
USA 1996
Regie: Nicho­las Hyt­ner
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31.8.2020

NETWORK
USA 1976
Regie: Sid­ney Lumet
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«You have medd­led with the pri­mal for­ces of natu­re, Mr. Bea­le, and I won’t have it, is that clear?! […] The­re is only one holi­stic system of systems, one vast and imma­ne, inter­wo­ven, inter­ac­ting, mul­ti-varia­te, mul­ti-natio­nal domi­ni­on of dol­lars! […] It is the inter­na­tio­nal system of cur­ren­cy which deter­mi­nes the tota­li­ty of life on this pla­net! That is the natu­ral order of things today! That is the ato­mic and sub­a­to­mic and galac­tic struc­tu­re of things today! And you have medd­led with the pri­mal for­ces of natu­re, and you will ato­ne! […] We no lon­ger live in a world of nati­ons and ideo­lo­gies, Mr. Bea­le. The world is a col­le­ge of cor­po­ra­ti­ons, inexor­ab­ly deter­mi­ned by the immu­ta­ble by-laws of busi­ness. The world is a busi­ness, Mr. Bea­le! It has been sin­ce man craw­led out of the sli­me, and our child­ren, Mr. Bea­le, will live to see that per­fect world in which the­re is no war and fami­ne, oppres­si­on or bru­ta­li­ty – one vast and ecu­me­ni­cal hol­ding com­pa­ny, for whom all men will work to ser­ve a com­mon pro­fit, in which all men will hold a share of stock, all neces­si­ties pro­vi­ded, all anxie­ties tran­qui­li­zed, all bore­dom amu­sed. And I have cho­sen you to pre­ach this evan­gel, Mr. Bea­le.» (Ned Beat­ty (‹Arthur Jen­sen›). In: Blu-ray-Aus­ga­be von Net­work. War­ner Home Video. © 2011. Pos. 1:33:19 – 1:37:14.)

Die bril­lan­te Medi­en­sa­ti­re ist auf dem Hin­ter­grund der mani­pu­lier­ten Coro­na-Kri­se zwecks des von ein­schlä­gi­gen Krei­sen ange­streb­ten tota­li­tä­ren gesell­schaft­li­chen Umbaus zur kol­lek­ti­vi­sti­schen, glo­ba­len Kor­po­ra­to­kra­tie aktu­el­ler denn je.

14.9.2020

PAPILLON
USA/Frankreich 1973
Regie: Fran­k­lin J. Schaff­ner
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21.9.2020

THE FEARLESS VAMPIRE KILLERS
(auch: DANCE OF THE VAMPIRES)
Grossbritannien/USA 1967
Regie: Roman Polan­ski
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5.10.2020

THE SILENCE OF THE LAMBS
USA 1991
Regie: Jona­than Dem­me
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21.12.2020

THE WILD BUNCH
USA 1969
Regie: Sam Peck­in­pah
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«Its a very uncom­pro­mi­sing film – the lan­guage, the action, the details, the lives of the­se peop­le are as I ima­gi­ne they were. We tried to recrea­te an envi­ron­ment, an era, and I think we were rea­son­ab­ly suc­cess­ful with it. It’s a distur­bing film, peop­le who’ve seen it call it a shat­te­ring film. The stran­ge thing is that you feel a gre­at sen­se of loss when the­se kil­lers reach the end of the line.» (Sam Peck­in­pah im Gespräch mit Ste­phen Farb­er (1969). In: Hayes, Kevin J. (ed.): Sam Peck­in­pah inter­views. Jack­son, Mis­sis­sip­pi 2008, S. 42.)

The wild bunch – ästhe­tisch und inhalt­lich ein cinea­sti­scher Mei­len­stein, mit dem Peck­in­pah nach vier Jah­ren in der von Hol­ly­wood ver­ord­ne­ten Ver­sen­kung 1969 Furo­re mach­te. Ein künst­le­ri­scher Pran­ken­hieb, der das Bestehen und Unter­ge­hen des Ein­zel­nen in einer von Gewalt und Kor­rup­ti­on domi­nier­ten Welt exem­pla­risch reflek­tiert. Allein der fina­le Show­down, vier­ein­halb Minu­ten mit unge­fähr 325 Schnit­ten, ist bis heu­te die sti­li­stisch wohl denk­wür­dig­ste Action­sze­ne der Film­ge­schich­te – «a master­pie­ce beyond com­pa­re» (Quen­tin Tarantino).

Sam bei den Dreh­ar­bei­ten zu The wild bunch. – Bild­quel­le: Sie­gel, Mike: Pas­si­on & poe­try. Sam Peck­in­pah in pic­tures. Mit­ar­beit: Ulrich P. Bruck­ner. Ber­lin 2003, S. 129.

4.1.2021

THE ILLUSIONIST
USA/Tschechien 2006
Regie: Neil Bur­ger
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11.1.2021

BRINGING UP BABY
USA 1938
Regie: Howard Hawks
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18.1.2021

DON’T LOOK NOW
Grossbritannien/Italien 1973
Regie: Nico­las Roeg
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25.1.2021

COPYING BEETHOVEN
USA 2006
Regie: Agnieszka Hol­land
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1.2.2021

IPHIGENEIA
Grie­chen­land 1977
Regie: Micha­el Cacoyan­nis
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Die klas­si­che Tra­gö­die von Euri­pi­des um das herz­zer­reis­sen­de, den Zwän­gen reli­giö­sen Aber­glau­bens und den Fall­stricken poli­ti­scher Macht geschul­de­te Kin­des­op­fer. Her­vor­ra­gend umge­setzt und gespielt.

8.2.2021

THE FINAL CUT
Kanada/Deutschland 2004
Regie: Omar Naim
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Das Dra­ma um eine dop­pel­te exi­sten­ti­el­le Lüge: Die unge­frag­te, jeden Augen­blick umfas­sen­de, von einem Implan­tat gesteu­er­te Auf­zeich­nung eines indi­vi­du­el­len Lebens, das nach dem Tod in der Form eines Final Cuts streng pur­giert für die Nach­welt ver­ewigt wird, und der damit als Segen ver­kauf­te Alb­traum tota­ler Über­wa­chung, in dem die Illu­si­on der vir­tu­el­len Rea­li­tät eines rei­nen Daten­stroms Unsterb­lich­keit sug­ge­riert.
Robin Wil­liams bril­liert in der Rol­le eines soge­nann­ten Cut­ters, der, sel­ber (unver­hoff­tes) Implan­ta­ti­ons­op­fer, den zu spät erkann­ten Irr­tum sei­nes Berufs mit sei­nem Leben bezahlt.

15.2.2021

THE CHASE
USA 1966
Regie: Arthr Penn
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Die scho­nungs­lo­se Dar­stel­lung der sado­ma­so­chi­sti­schen, von Feig­heit und Heu­che­lei beherrsch­ten gesell­schaft­li­chen Rea­li­tät einer ame­ri­ka­ni­schen Klein­stadt. Nicht umsonst als mis­an­thro­pisch ver­schrien, dafür umso wahrhaftiger.

22.2.2021

DAYS OF WINE AND ROSES
USA 1962
Regie: Bla­ke Edwards
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Die rui­nö­sen Aus­wir­kun­gen der Gesell­schafts­dro­ge Alko­hol bei­spiel­haft über­zeu­gend auf die Lein­wand gebracht. Der Film hat bis heu­te nichts von sei­ner Wir­kung eingebüsst.

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